Noch zwei Wochen und die aktuelle Bundesligasaison ist vorbei. Viele Bundesligisten wollen ihre Transfers schon vor der Fußballweltmeisterschaft in trockene Tücher bringen. Zu groß ist die Gefahr, dass sich der eine oder andere Unbekannte ins Rampenlicht spielt und der Preis in die Höhe schnellt.

Erste Abgänge beim HSV?

Tatsuya Ito vom Hamburger SV hat sich in dieser Saison in den Fokus vieler Vereine gespielt. Als einer der wenigen war Ito bei seinen Auftritten stets auffällig und sorgte für frischen Wind auf den Hamburger Außenbahnen. Seinen Vertrag verlängerte er im letzten Dezember bis zum Jahr 2021. Doch heutzutage hat ein laufender Vertrag kaum mehr Bedeutung.

Laut Informationen der Bild hat Eintracht Frankfurts Manager Fredi Bobic bereits Kontakt zu Itos Beratern aufgenommen. Auch im Falle des Nichtabstiegs scheint es momentan sehr wahrscheinlich, dass der quirlige Japaner den HSV am Saisonende verlässt.

VfB am nächsten Neuzugang dran

Nach dem ablösefreien Wechsel von Marc-Oliver Kempf vom SC Freiburg zum VfB Stuttgart scheint auch der zweite Neuzugang für die neue Saison näher zu rücken. Bei der Suche nach einem neuen Linksverteidiger ist der VfB auf Borna Sosa von Dinamo Zagreb gestoßen. Laut Kicker haben sich die Stuttgarter intensiv mit dem 20-jährigen beschäftigt. Sieben bis acht Million Euro Ablöse würden fällig. Für die Stuttgarter kein Pappenstiel, aber durchaus machbar (Transfernews zum VfB) [VIDEO].

Bittencourt hat sich entschieden

Leonardo Bittencourt vom 1. FC Köln hat sich offenbar als erster Spieler gegen einen Verbleib in der Domstadt entschieden.

Nach Informationen des Kicker wechselt der schnelle Flügelspieler zum SV Werder Bremen. Die festgeschriebene Ablösesumme soll irgendwo zwischen sechs und acht Million Euro liegen. Den Bremern gelingt damit ein echter Coup, der ihnen mehr Flexibilität auf den Außenbahnen gibt.

BVB an argentinischem Spielmacher dran?

Laut Fox Sports ist der argentinische Spielmacher Maximiliano Meza von Independiente in den Fokus von Borussia Dortmund geraten. Sein Spielwitz und je drei Vorlagen und Tore in 15 Ligaspielen beförderten den 26-Jährigen seit März sogar in die Nationalmannschaft. Gut möglich, dass er an der WM in Russland teilnimmt. Sollte der BVB wirklich interessiert sein, sollte er vor dem Turnier zuschlagen, denn bisher gilt nur Inter Mailand als weiterer Interessent. Im Laufe des Turniers könnte sich dies jedoch ändern. Die momentane Ausstiegsklausel liegt bei umgerechnet zehn Million Euro, doch sein Arbeitgeber würde gern den Vertrag verlängern und diese auf ungefähr 17 Million Euro anheben.

Emre Can mit neuem Verein einig

Emre Can vom FC Liverpool ist momentan einer der gefragtesten Spieler Europas. Sein Vertrag läuft aus und er kann sich seinem neuen Arbeitgeber ablösefrei anschließen. Lange Zeit wurde spekuliert, ob der FC Bayern München seinen einstigen Jugendspieler zurück an die alte Wirkungsstätte lockt. Er passt perfekt ins Anforderungsprofil der Bayern: Er ist erst 24 Jahre alt und aktueller deutscher Nationalspieler. Auf Grund einer Rückenverletzung fällt Can für den Rest der Saison aus, auch eine WM-Teilnahme ist momentan in Gefahr. Laut Sky hat er sich für einen neuen Verein entschieden und einen Fünfjahresvertrag unterschrieben, der ihm sechs Million Euro pro Saison einbringen soll. Doch nicht der deutsche Rekordmeister aus München konnte sich den defensiven Mittelfeldspieler unter den Nagel reißen, sondern der italienische Rekordmeister Juventus Turin (Juventus Turin verpasst knapp die Sensation).