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Wir haben schon vor kurzem über die Äußerungen des deutschen Nationalmannschaftsspielers über seine Zukunft [VIDEO] bei dem FC Bayern München berichtet. Der Abwehrchef der deutschen Nationalmannschaft und des bayerischen Klubs spielt seit 2011 in München und hat schon ganze 249 Pflichtspiele für den Verein absolviert. Seine Überlegungen sorgten für viel Verwirrung. „Ich habe beim FC Bayern alles erlebt“ sagte Boateng. Er machte deutlich, dass sein Nachdenken sich auf persönliche Herausforderungen bezog und auf keinen Fall auf Unzufriedenheit mit dem bayerischen Verein, wie er in dem Interview mit dem Magazin Socrates sagte: „Das sind gar nicht unbedingt klassische Karrierefragen, das sind Lebensfragen.“ Auch seine Wutausbrüche sollen im direkten Zusammenhang mit den langen Pausen stehen.

Man wird sich an die Auseinandersetzung mit Karl-Heinz Rummenigge erinnern, oder auch daran, dass Boateng kurz davor war sich mit Robert Lewandowsky zu verprügeln. All dies zeigte die Unzufriedenheit seiner Lage.

Lange Verletzungsphase gab Zeit zum Nachdenken

Die lange Verletzungsphase hat ihm mit Sicherheit viel Zeit zum Nachdenken gegeben. Die letzten zwei Jahre hatte Boateng mit mehreren Verletzungen zu kämpfen und kam nicht oft zum Spielen. Wochenlange Trainingspausen haben an dem Fußballer gezerrt. Von der Schulterverletzung ging es dann zur Muskelzerrung. Diese Pausen haben Spuren hinterlassen. In den schweren Momenten haben zwei Sachen ihm Halt gegeben: Sein Christlicher Glaube und seine Lieblingsmusik.

Endlich steht fest, was mit Boateng passiert

Nach so viel Aufregung wurde endlich in dem ersehnten Interview zum Thema Boateng für Klarheit gesorgt.

Mitten in der Präsentation des neuen Trikots antwortete Boateng auf die Frage über seine Zukunft beim FC Bayern [VIDEO]. Der erfolgreiche Abwehrspieler erklärte, dass man sich ab einem gewissen Alter mit Sachen beschäftige, die mit der Karriere und der Zukunft zusammen hängen. Er machte aber deutlich: „Ich fühle mich wohl beim FC Bayern, bin glücklich.“ Und zur Erleichterung der Bayern Fans sagte er: „Ich habe im Moment keine Wechselgedanken.“ Damit ist vielen ein Stein vom Herzen gefallen. Ein Abgang des in Berlin aufgewachsenen Fußballers wäre eine Situation, die den bayerischen Kader mit Sicherheit geschwächt hätte [VIDEO]. Momentan geht die Konzentration von Jérôme Boateng auf seinen Fitnesszustand und die Vorbereitung auf die WM. Boatengs Vertrag beim Bayern München läuft noch bis 2021.