Der FC Bayern tut sich schwer mit dem Rausschmiss aus der Champions League durch Real Madrid abzufinden. Scheinbar sitzt bei den Bayern die wiederholte Niederlage gegen eine spanische Mannschaft immer noch im Nacken. Teil der aktuellen Therapie ist wohl eine Wiederholung zu vermeiden und alles in Bewegung zu setzen für den nächsten Champions-League-Titel. Dafür setzten sich die Bayern gleich klare Ziele für die nächste Saison.

Verlieren gegen eine spanische Mannschaft darf kein Trauma werden

Und schon wieder war es passiert. Schon wieder war es eine spanische Mannschaft, die die Bayern aus dem Turnier raus kickte. Es gilt diese zu vermeiden, denn der Druck steigt mit jeder weiteren Niederlage gegen einen spanischen Klub [VIDEO].

Ganze fünf Mal hintereinander sorgte ein spanischer Klub für das Ende der Bayern in der Champions League.

FC Bayern noch auf der Jagd nach neuen Spielern

Im Transferpoker hat in den letzten Monaten der FC Bayern öfters den Kürzeren gezogen. Wunschspieler entschieden sich für andere Teams. Schon beim Poker im Transfermarkt um Samuel Umtiti (24) hat der FC Bayern kein gutes Bild abgegeben. Das Pokerface der Bayern ist leicht zu erkennen, denn jeder weiß, dass deutsche Klubs nicht bereit sind, solche immense Ablösesummen zu zahlen [VIDEO]. Somit wird der Kampf gegen große Klubs wie Manchester oder Real Madrid nicht leicht.

Der Fluch geht offensichtlich weiter. Mit der Verpflichtung des damals 20-Jährigen Çaglar Söyüncü, holte sich Freiburg einer der vielversprechendsten Verteidiger in der Türkei.

Der heute 22-Jährige steht unter Vertrag bis zum 30. Juni 2019. Er verließ die türkische Liga um nach Freiburg zu wechseln. Söyüncü könnte die Abwehr der Bayern stärken.

Aber auch das scheint nicht aufzugehen, denn Bayern-Wunschspieler Söyüncü wolle nicht zu den Bayern gehen. Der junge Spieler habe sich wohl entschieden ins Ausland zu gehen, statt mit der Münchner Schickeria in Lederhosen auf dem Oktoberfest Bier zu trinken. Woran mag es liegen? Wer weiß? Vielleicht daran, dass das junge Talent schon beim Deutsch lernen große Schwierigkeiten hatte, könnte für ihn bayerisch noch weniger einladend sein. Die Sprachbarriere war eine große Hürde für ihn nach seinem Wechsel nach Freiburg, denn der türkische Nationalspieler sprach weder Deutsch noch Englisch. Mittlerweile ist das kein Problem mehr.

Nichtsdestotrotz, wie sport.de berichtet, soll der Abwehrspieler vor einem Wechsel zu Arsenal London stehen. Das wird den Freiburgern eine Rekordsumme von 30 bis 35 Millionen, wie es spekuliert wird, bringen.

Das wäre ein sehr gutes Geschäft für den SC Freiburg. Die höchste Transfersumme für den Klub an der Dreisam fand im vergangenen Jahr statt als Maximiliam Philipp für 20 Millionen Euro zu Borussia Dortmund wechselte. Laut dem Internetportal Transfermarkt hat Söyüncü momentan einen Marktwert von zwölf Millionen Euro. Bei einer Ablöse von 35 Millionen Euro gehen ca. 25 Prozent zu Söyüncüs altem Klub. Auch wenn die Bayern seit einem Jahr Interesse an Çaglar Söyüncü gezeigt haben, wird nichts daraus. In London kursieren die Gerüchte über den Wechsel Söyüncüs zu Arsenal seit mehreren Wochen. Es steht also fest, auch wenn die Bayern ihn gerne hätten, ist das junge Talent auf dem Weg in die Premier League. Nun bleibt den Bayern nichts anderes übrig als weiter nach Talenten zu suchen. Wir sind alle gespannt, ob ein richtiger Wechsel von James gelingen wird.