Es geht mal wieder um Antoine Griezmann. Seit Wochen gab es Gerüchte, dass der Franzose von Atletico Madrid zum FC Barcelona wechseln werde. Es war ein ständiges Hin und Her, das endlich ein Ende hat. Der Angreifer bleibt bei den Colchoneros. Die Entscheidung verkündete der 27-Jährige in einem 32-minütigen(!) Video auf dem Pay-TV Sender Movistar+. Kurios: Barcelonas Abwehrchef Gerard Pique ist Eigentümer der Filmproduktionsfirma Kosmos Studios. Und genau diese Firma drehte den Dokumentarfilm. Vor der Ausstrahlung der Doku twitterte der Ehemann von Popstar Shakira, dass er sich auf den Film freue und fügte Popcorn-Smileys hinzu. Zudem schrieb er, dass es: "Leute geben wird, die dich kritisieren.

Denn alles Neue kann Ablehnung hervorrufen", was für die Leute ein klares Indiz für einen Wechsel war. Der Verteidiger pushte den Film von Griezmann.

Barcelonas Präsident Bartomeu soll nach der Veröffentlichung richtig sauer auf seinen Abwehrspieler gewesen sein. Gerard Pique nach dem WM-Spiel gegen Portugal: "Ich sprach mit Bartomeu und er ist angep*sst, weil er Griezmann kaufen wollte. Doch ich verstehe nicht, warum ich kritisiert werde, denn niemand kann anzweifeln, dass ich mich für Barcelona engagiere. Griezmann sagte mir, das die Chance bestünde, dass er zu Barcelona kommt, also überlegten wir uns, dass wir die Entscheidung in einem Dokumentarfilm preisgeben. Allerdings wusste ich nicht, welche Entscheidung er treffen wird. Man kritisiert mich für etwas, wofür ich nichts kann.

Ich erfuhr erst gestern morgen, dass sich Griezmann für einen Verbleib bei Atletico entschieden hatte. Und ich teilte es dem Klub sofort mit. Die Art, wie dies mitgeteilt wurde, ändert nichts an der Entscheidung von Griezmann."

Das klingt garnicht gut, dabei haben die Katalanen derzeit eigentlich keine so große Verstärkung nötig, denn nach den Käufen von Philippe Coutinho und Ousmane Dembele hat man bereits zwei Akteure von Weltklasse Kaliber verpflichtet. Hinzu kommt, dass man mit Lionel Messi und Luis Suarez zwei Superstars in den Reihen besitzt, die man nicht auf die Bank setzen kann. Mit einer Verpflichtung des französischen Atleticoangreifers hätte man gleich fünf absolute Superstars im Kader, von denen sich wohl keiner mit einem Platz auf der Auswechselbank anfreunden könnte. Und alle fünf können die Katalanen nun eben auch nicht aufstellen. Von daher ist es vielleicht nicht ganz so schlimm, dass es jetzt den Korb von Griezmann gab [VIDEO]. [VIDEO]