Laut mehreren Medienberichten ist der ambitionierte Bundesligist aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt am ehemaligen Schalker Kapitän Benedikt Höwedes interessiert. Der 30-jährige Weltmeister von 2014 steht zwar noch bis 2020 bei den Königsblauen unter Vertrag, ist allerdings sowohl vom Trainings- als auch vom Spielbetrieb freigestellt. Eine Zukunft bei den Schalkern hat Höwedes demzufolge nicht mehr. In der letzten Spielzeit wurde der 1,88m große Innenverteidiger an den italienischen Serienmeister Juventus Turin verliehen, dort war Höwedes aber eher vom Pech begleitet, denn für die ‚Alte Dame‘ kam er lediglich dreimal zum Einsatz.

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Höwedes Top-Lösung für Stuttgart?

Zieht es Benedikt Höwedes demnach vom Westen Deutschlands in den Süden? Vor allem laut der ‚Bild‘ haben die Schwaben ernsthaft die Fühler nach dem 30-jährigen ausgestreckt.

Für die Stuttgarter wäre Höwedes eine gute Option, bzw. sogar eine Top-Lösung, sollte der junge französische Weltmeister Benjamin Pavard die Stuttgarter in diesem Sommer noch für eine hohe Ablösesumme verlassen. Mehrere internationale Top-Klubs sind ja an den Diensten des jungen Abwehrtalents interessiert.

Auch Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke hält viel vom Ex-Schalker, laut ihm sei Höwedes ein sehr interessanter Spieler. Für Höwedes selbst ist klar, dass er die Königsblauen so schnell wie möglich verlassen möchte, auch Christian Heidel (Sportvorstand von Schalke 04) bevorzugt definitiv eine schnelle Lösung für den Innenverteidiger. Sprich wenn es um die Ablösesumme geht, dürften die Gelsenkirchener auf jeden Fall gesprächsbereit sein.

Tür könnte sich öffnen

Mit dem kurz weggewesenen Holger Badstuber, dem jungen Timo Baumgartl, dem Neuzugang Marc-Oliver Kempf vom SC Freiburg, als auch Polens Nationalspieler Marcin Kaminski hätte der VfB unter Berücksichtigung eines Abgangs Pavards vier Innenverteidiger im Kader.

Da die Schwaben um Cheftrainer Tayfun Korkut in der kommenden Saison eine Dreierkette anpeilen, könnte ein vielseitig einsetzbarer Spieler, wie es Benedikt Höwedes ist, goldwert für den letztjährigen Bundesliga-Siebten sein. Sollte Benjamin Pavard also weg wollen, bzw. sollte ein unmoralisches Angebot für den 23-jährigen eingehen, das Reschke allein aus wirtschaftlicher Sicht nicht ablehnen kann, könnte sich für den Ex-Schalker Kapitän eine Tür innerhalb der Bundesliga wechseln.

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