Gute Nachricht für alle Fans vom VfB Stuttgart: Der viel umworbene Abwehrspieler Benjamin Pavard wird in der kommenden Saison wohl sicher das Trikot der Stuttgarter tragen. Nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten ist somit ein Wechsel in der jetzigen Transferperiode zum FC Bayern München endgültig vom Tisch. Jedoch wäre ein Wechsel 2019 schon wieder möglich. Der Vertrag des Franzosen läuft zwar momentan noch bis ins Jahr 2021, durch eine festgeschriebene Ablösesumme von 35 Millionen Euro müssten die Stuttgarter ihr Juwel aber ziehen lassen.

Pavards Champions-League-Klausel

Wenn die Stuttgarter ihr Abwehr-Talent über 2019 hinaus halten wollen, müssten sie wohl in der kommenden Saison unter den ersten vier Plätzen landen und somit in die Champions League einziehen.

Durch eine spezielle Klausel im Vertrag von Pavard ist die festgeschriebene Ablösesumme von 35 Millionen Euro nur dann zu verhindern. Sollten sie es dennoch schaffen, im nächsten Jahr in der Champions League zu spielen, so könnte man laut der Klausel die Ablösesumme neu verhandeln. Laut Pavard fühle er sich in Stuttgart jedoch sehr wohl und plant erst einmal nicht damit, seinen Wohnsitz nach München zu verlagern. Zudem gäbe es sicherlich noch viele weitere Interessenten, wenn Pavard die Stuttgarter in die Champions League führen sollte. Diese Klausel gibt es laut dem Verein nur, um alle Eventualitäten abzudecken und nicht, weil sich der VfB als ernsthafter Champions-League-Aspirant sieht. Somit starten die Stuttgarter wohl mit vier Innenverteidigern in die neue Saison - neben Pavard sind ebenfalls Baumgartl, Kempf und Badstuber im Rennen um die Stammplätze.

Badstubers Ausraster

Der Konkurrenzkampf geht wohl nicht an allen problemlos vorüber. Fünf Minuten vor Trainingsschluss brannten bei Holger Badstuber die Sicherungen durch und er griff Timo Baumgartl verbal an. Laut Meinung von Badstuber hatte der Abwehrspieler wohl falsch verteidigt. Damit nicht genug: Kurze Zeit später führte er einen ziemlich aggressiven Zweikampf gegen Gonzalo Castro, wobei er ihn zu Boden zog, nachdem er ihm an den Hals griff. Anastasios Donis fiel Badstubers Frust kurz danach zum Opfer, als er von ihm hart abgegrätscht wurde. Badstuber verschwand nach dem Training als erster in der Kabine, schrieb aber später schon wieder Autogramme. Für Tayfun Korkut war Badstubers Ausraster allerdings "eine ganz normale Aktion". Wie gesund dieser Konkurrenzkampf tatsächlich ist, wird sich im ersten Saisonspiel am 26.08 zeigen. Dort wird der VfB vom FSV Mainz 05 empfangen.

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