Leon Goretzka wurde am Donnerstag offiziell beim FC Bayern München vorgestellt. Dabei äußerte er sich bei der obligatorischen Pressekonferenz zu einigen Themen. Unter anderem spricht er die Weltmeisterschaft in Russland an, als auch sein Vorhaben beim FC Bayern. Zum Thema Mesut Özil, wolle er sich nicht äußern. Des Weiteren äußerte sich auch Sportdirektor Hasan Salihamidžić zur Philosophie seines Klubs.

Das WM-Debakel

Zum schlechten Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft hat Goretzka für sich selber einiges mitgenommen. Er habe die Erfahrung gemacht, dass er am besten damit fahre, wenn er es in erster Linie mit ihm selber ausmache, sagte er bei seiner Vorstellung.

Bei der mentalen Verarbeitung des "WM-Traumas" haben ihn, laut eigener Aussage am meisten seine Eltern geholfen. In erster Linie hätten sie ihm immer die richtigen Ratschläge gegeben.

„Wollen den Kern deutsch halten“

Neben Goretzka standen bei der WM sieben weitere Spieler vom FC Bayern im Aufgebot der Nationalmannschaft. Sportdirektor Hasan Salihamidžić nahm es sich deshalb zur Aufgabe, den deutschen Fußball in Zukunft wieder besser aussehen zu lassen. „Wir wollen den Kern unserer Kabine und der Mannschaft deutsch haben.“ Der deutsche Fußball solle zudem in der Welt gut repräsentiert werden, fügte er hinzu.

Zudem ist sich Salihamidžić sicher, dass sie in Zukunft viel Spaß an Leon und mit ihm viel Erfolg haben werden. Namhafte internationale Konkurrenz, wie der FC Barcelona, lockte den Confed-Cup-Sieger ebenfalls, wie Goretzka selbst bei seiner Vorstellung bestätigte.

„Leon ist deutscher Nationalspieler. Wir versuchen, den Kern unserer Mannschaft deutsch zu halten“, betonte Salihamidzic schon zu Anfang der PK.

Chancen im Bayern-Mittelfeld

Der 23-jährige Bochumer findet, dass die Chance für Einsätze im Bayern-Team in seiner Flexibilität liegt. Es sei bekannt, dass er sich am liebsten auf der Achterposition sehe und, sagte er und fügte hinzu, dass er flexibel einsetzbar sei, und dies auch sicher einer seiner Stärken ist. Angesichts der Fülle an zentralen Akteuren beim FC Bayern muss er das auch sein. So will er sich wahrscheinlich für drei Positionen behaupten.

Ob dem Ex-Schalker dies gelingen wird, sehen wir wohl schon am Anfang der nächsten Bundesliga-Saison, die in gut drei Wochen starten wird. Goretzka war am Ende der letzten Saison ablösefrei vom FC Schalke 04 zum FC Bayern München gewechselt.

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