Die Situation des Bitcoins

Wer hoch steigt, kann tief fallen.- Das sieht man sehr anschaulich an den Grafiken und Diagrammen der #börse aber auch beim Handel von Kryptowährungen. Kommt nun nach der Bitcoin-Euphorie der Anleger das bittere Erwachen? Trotz leichtem Aufwärtstrend nach dem Einbruch des Bitcoins, ist er nun in aller Munde. Zeitweise lag der Wert am Dienstag unter der 6000 Dollar-Marke. Das waren 13 Prozent weniger als am Vortag. Die Digitalwährung hat sich im Wert seit dem Höchststand im Dezember mehr als halbiert. Aber auch andere Kryptowährungen befinden sich im Tiefflug. So verloren Ethereum 28 Prozent, Rippe und Litecoin 24 Prozent an Wert zum Vortag.

Anfänglich hat der Höhenflug viele Anleger und Glücksritter angelockt. Der Gewinn und Verlust ist mit dem Angebot und der Nachfrage gekoppelt.

Bitcoin als „ Mischung aus Finanzblase, Schneeballsystem und Umweltkatastrophe“

Viele Regierungen und Aufsichtsbehörden warnen vor dem Handel mit dieser weitgehend unregulierten Währung. Wird doch der rasante Preisanstieg als eine Spekulationsblase bezeichnet, die auch irgendwann einmal platzen kann. Die "Bank für Internationalen Zahlungsausgleich" (BIZ) kündigte an, Kryptowährungen wie den Bitcoin verstärkt ins Visier zu nehmen, um Verbraucher und Anleger zu schützen. „Was vielleicht ursprünglich als alternatives Zahlungssystem ohne staatliche Beteiligung gedacht war, ist inzwischen zu einer Mischung aus Finanzblase, Schneeballsystem und Umweltkatastrophe geworden", bekundete der Generaldirektor Augustin Carstens.

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Er rief die Regierungen zu mehr Wachsamkeit auf.

Der Bitcoin unter internationaler Beobachtung

Weltweit arbeiten Regierungen daran, den relativ neuen Markt unter Beobachtung zu stellen. In Indien möchte man die Kryptowährungen komplett verbieten. Südkorea kündigt eine strenge Regulierung an, nachdem anfänglich auch ein Verbot in Erwägung gezogen wurde. China blockierte alle Internet-Zugänge zu Kryptobörsen. In der vergangenen Woche sorgte ein Hackerangriff auf die Kryptobörse in Japan für Aufsehen. Dabei wurde der Gegenwert von einer halben Milliarde Dollar erbeutet. Ein Grund, warum Japan auch eine strengere Überwachung dieses Marktes anstreben möchte. Viele Länder überlegen, wie sie mit dieser Währung nun umgehen sollen.

Die Anleger bleiben der #Kryptowährung zwischen Hoffen und Bangen treu. Wird doch damit argumentiert, dass sich der Bitcoin in der Vergangenheit von allen Rückschlägen erholte. Die Zukunft wird es zeigen.